hidden homeoffice with a view

Was fängt man an, mit einer Nische im Wohnzimmer hinter der TV-Wand? Ein schmaler Raum mit zwei Zugängen und nur einem seitlichen Fenster. Ursprünglich nur als Bibliothek gedacht, muss jetzt ein vollwertiger Homeoffice Arbeitsplatz integriert werden.
Der erste Ansatz war das Raumformat und die Zugänglichkeit. Die beiden Eingänge und die längliche Form bieten sich an, den Raum in der Mitte zu teilen. Wie geht man dabei aber mit dem nur einen Fenster um? Direkt am Fenster wird die Bibliothek aus bestehenden Regalen entstehen. Eine leichte Trennung - die übrigens nicht bodentief ist, damit die Kinder des Hauses weiterhin fangen spielen können - separiert Lese- und Arbeitsplatz voneinander. Dahinter findet man den Arbeitsplatz, der einen guten Blick auf das Fenster und in den Garten hat. Die leichte Trennung dient gleichzeitig als Verkleidung für die Kabel und den Monitor und als Absturzsicherung für alles, was auf dem Tisch liegt. Der Arbeitsplatz ist weder vom Wohnzimmer, noch aus der Bibliothek im Sichtfeld und kann nach Feierabend aus dem Kopf gestrichen werden.